Starke Schüler - starke Schule: Mittelschule Feucht

COPP meets Cebit


Wie schon in den letzten Jahren besuchten Mitglieder der Feuchter Schülerfirma copp – copy and print project – die Computermesse Cebit in Hannover.
Ermöglicht wurde dieser für die Schüler und Schülerinnen sehr eindrucksvolle Besuch durch die Spenden der Firma Fella und der Sparkasse, sowie durch die Unterstützung der Marktgemeinde und der Werke, die sich um kostenlose Eintrittskarten bemühten.
Sechs Jugendliche besuchten mit ihrem Lehrer Hermann Hagel die Cebit. Ziel war es auch in diesem Jahr sich über die Neuerungen - insbesondere auf dem Druckermarkt für CDs und DVDs - zu informieren, da demnächst auf Grund der guten Auftragslage wieder ein neuer Spezialdrucker angeschafft werden soll.
Daneben gab es jedoch eine Menge eindrucksvolle Neuerungen im IT-Bereich zu bestaunen. So fand das digitale Klassenzimmer der Firma Microsoft großes Interesse. Das Interesse war aber insgesamt so riesig, dass nur geladene Besucher die Geräte tatsächlich ausprobieren durften. Aktive Tafeln, verbunden mit PC und Beamer gehören inzwischen schon fast zum Alltag der Schulen, ebenso wie PCs und Laptops im Unterricht an jedem Schülerplatz. Tische, deren Oberfläche ein Bildschirm ist und auf Berührung reagieren, gehören genauso dazu wie die Übermittlung des Unterrichts per Live-Schaltung nach Hause ans Krankenbett. Vokabeln werden am PC geübt, Biologie-Untersuchungen am USB-Mikroskop am Laptop gespeichert. Einige der Dinge sind bereits Realität in der Hauptschule, andere noch Zukunftsmusik. Je größer das IT-Wissen der Schülerinnen und Schüler, desto größer ist ihre Chance am Arbeitsmarkt und in einer globalisierten Wirtschaft. „Auf dem Technologiesektor steht Deutschland weltweit auf Rang 20. Dieser Platz reicht nicht. Deutschland hat nicht nur das Zeug, Boden gutzumachen – sondern auch keine Alternative.“, so Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland.
Neben dem digitalen Klassenzimmer gab es jedoch noch viele weitere interessante Produkte zu bestaunen. So interessierten sich die Kids für die Art-cars von Google-Street-View ebenso wie für die Neuerungen durch effiziente Computersteuerung für Autos mit Elektromotor, für computergesteuerte Wasserfälle, die Buchstaben aus Tropfen formen genauso wie für 3-D Großbildschirme.
Der Messebesuch war in jeder Hinsicht ein großer Erfolg. Dank unserer Sponsoren konnten wir unseren Horizont erweitern, für unsere eigene Firma Zukunftstechnologien recherchieren und hatten auch noch viel Spaß dabei.